Jeder hat schon vom Tour de France gehört. Vielleicht gehören Sie sogar zu den Millionen von Fernsehzuschauern, die jedes Jahr die Radsportler bei der Grande Boucle vor dem Fernseher verfolgen? Aber kennen Sie den Straßenradsport wirklich?
Ein wenig Geschichte
Man muss bis ins Jahr 1868 zurückgehen, um die Spur des allerersten Radrennens der Geschichte zu finden, das in Paris organisiert wurde. In den folgenden Jahren entwickelte sich die Disziplin in anderen europäischen Ländern weiter.
Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Straßenradsport als Profisport anerkannt und wurde bei der ersten Ausgabe der Olympischen Spiele in Athen 1896 zur olympischen Disziplin.
Im Jahr 1900 wurde die UCI (Union Cycliste Internationale) von den nationalen Verbänden Frankreichs, Belgiens, Italiens, der Schweiz und der Vereinigten Staaten gegründet, mit dem Ziel, den Radsport international zu fördern und weiterzuentwickeln.
Eine einzige Sportart... aber unterschiedliche Formen der Ausübung
Der Straßenradsport ist die Hauptdisziplin des FFC (Fédération Française de Cyclisme), doch hinter dieser Bezeichnung verbergen sich verschiedene Formen der Ausübung.
Tatsächlich kann das Rennradfahren allein oder in der Gruppe, mit Freunden oder im Verein, als Freizeit- oder Wettkampfsport betrieben werden. Kurz gesagt: Radsport ist wirklich für alle offen, von 7 bis 77 Jahren... selbstverständlich unter Einhaltung der Straßenverkehrsordnung.
Radsport im Wettkampf
Im Wettkampf gliedert sich der Straßenradsport ebenfalls in mehrere Kategorien: Straßenrennen (Eintagesrennen - wie Paris-Roubaix, oder Etappenrennen - wie die Tour de France) und Zeitfahren (Einzel- oder Mannschaftszeitfahren).
Wenn die großen, im Fernsehen übertragenen Rennen selbstverständlich den Profi-Radsportlern vorbehalten sind, die in WorldTeams, ProTeams und Continental Teams zusammengeschlossen sind, ist es möglich, an zahlreichen Amateur-Radrennen teilzunehmen, die nach Kategorien eingestuft werden. Und sowohl bei den Profis als auch bei den Amateuren gibt es einen Kalender für den Frauenradsport.
Wenn Sie sich schließlich nicht für den Wettkampf interessieren, können Sie Ihre Ausfahrten ganz einfach genießen, um die Landschaft zu bewundern, ohne an die Leistung zu denken. Für jeden Radsportler die passende Praxis!
Wie Sie gesehen haben, bietet der Straßenradsport für jeden etwas. Wenn Sie also von den jüngsten Erfolgen von Radsportlern wie Julian Alaphilippe, dem aktuellen Weltmeister, begeistert waren, zögern Sie nicht länger und steigen Sie ins Radfahren ein.